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Pressemitteilung

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Münchner Start-up schafft Sichtbarkeit für Produkte aus sozialen Manufakturen

München, 01.05.2022

Menschen mit Beeinträchtigungen erschaffen – meist unbemerkt von der breiten Masse – wunderbare, funktionale, individuelle und handgearbeitete Produkte. Diese werden aber von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Dies ändert sich jetzt mit der Neugründung von givtback.

Mit givtback startet Gründerin Anna-Lena Rehm ein Unternehmen, das individualisierte Geschenkideen für jedermann anbietet. Geschäfts- sowie Privatkunden unterstützen mit ihrem Einkauf soziale Manufakturen weltweit und helfen so bei der Sichtbarkeit von Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen.

givtback ist ein Online-Shop für hochwertige Geschenk- und Dekorationsartikel. Das Start-up bietet personalisierte Geschenkboxen für jeden Anlass an. Alle Produkte stammen aus sozialen Manufakturen. So bereiten Kunden nicht nur Freude beim Schenken, sondern verbessern nachhaltig die Beschäftigungs-Möglichkeiten von sozialen Organisationen und ihren Mitarbeitern.

Die Produkte sind im eigenen Online-Shop unter www.givtback.com erhältlich und werden innerhalb kürzester Zeit an die gewünschte Adresse geliefert. Dabei bezieht givtback seine Produkte aus Deutschen sozialen Manufakturen, wie der Pfennigparade, und Samariterstiftung oder auch aus Kambodscha von Penh Lenh. Dabei richtet sich das Start-up nicht nur an Privatpersonen. Auch Unternehmen finden hier ansprechende Geschenke für Mitarbeiter, Kunden und Partner, die durch eine Gravur personalisiert werden können. 

Gründerin Anna-Lena Rehm reagiert mit ihrem Geschäftsmodell auf das gesteigerte gesellschaftliche Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Alle Aspekte des Themas, ob sozial, ökonomisch oder ökologisch, finden sich darin wieder. „Unser Ziel ist es, soziale Manufakturen auf der ganzen Welt zu stärken, da diese bisher kaum am Markt bekannt sind. Wir rücken ihre Produkte in die Mitte der Gesellschaft und unterstützen so nachhaltige Beschäftigungsmöglichkeiten“, erklärt sie. Gleichzeitig sind Produkte sowie Verpackungen aus nachhaltigen Rohstoffen produziert, Schokolade und Wein sind Bio-zertifiziert.


Ein Geschenk für mehr soziale Gerechtigkeit

„Unsere grundsätzliche Überzeugung ist es, dass jeder Mensch das Recht auf würdige, sichere Arbeitsplätze und existenzsichernde Löhne hat“, erläutert Gründerin Anna-Lena Rehm. „Bei givtback werden die Produkte von Handwerkergruppen aus sozialen Manufakturen bezogen, darunter Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete, junge Mütter, Überlebende des Menschenhandels und Menschen, die in extremer Armut leben oder aus häuslicher Gewalt flüchten. Diese sozialen Organisationen verbessern die Lebensqualität der Betroffenen durch Betreuung, Ausbildungen, Beratung, Unterkünfte und Gesundheitsprogramme.“

Durch den Verkauf von Produkten aus sozialen Manufakturen erweitert givtback den Vertrieb und schafft nachhaltige Beschäftigungsmöglichkeiten für diverse Einrichtungen weltweit. Darüber hinaus hilft die zusätzliche Sichtbarkeit den Manufakturen die Produkte und Erzeugnisse in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, die Würde der Handwerker zu wahren, ihre Techniken und Traditionen zu feiern und die Aufmerksamkeit auf Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechtsfragen zu lenken.

Sichtbarkeit schafft großen Beitrag zur Sichtbarkeit von sozialen Randgruppen

Anna-Lena Rehm ist Gründerin aus Überzeugung. Die ehemalige Innovationsmanagerin entschloss sich 2020 dazu, die Idee eines eigenen Start-ups umzusetzen. Ausschlaggebend war dabei besonders der Einfluss ihrer älteren Schwester, die selbst das Down-Syndrom hat.

Geprägt durch die Erfahrungen mit ihrer Schwester besuchte die Gründerin auf ihren Reisen regelmäßig soziale Einrichtungen weltweit – viele davon Manufakturen mit besonderen Produkten und herausragender Bedeutung für die Betroffenen. Anna-Lena Rehm erkannte jedoch schnell, dass die hergestellten Produkte - trotz hoher Qualität und ansprechendem Design - auf dem Markt kaum Aufmerksamkeit erhalten.

„Inklusion und soziale Gerechtigkeit zu leben, bedeutet nicht nur Menschen mit Handicaps oder einschneidenden Erfahrungen in die Gesellschaft zu integrieren. Auch ihre hergestellten Produkte oder erbrachten Dienstleistungen müssen als Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft gehandelt werden; sei es im Supermarkt, in Drogerie-Märkten oder im Internet. Nicht aus Mitleid, sondern weil die Qualität und das Design der Produkte selbst überzeugen“, erklärt die Gründerin.

Mittelfristig möchte die Münchnerin nicht nur den Online-Shop erweitern und die Bekanntheit von givtback überhaupt weiter ausbauen: „Wir wollen zudem einen Concept Store inklusive Café als Integrationsunternehmen aufbauen. Hier sollen zusätzlich zu Deko- und Geschenkartikeln Produkte aus dem Bereich Home wie zum Beispiel Möbel verkauft werden.“ Produkte, die selbstredend auch künftig ausschließlich aus sozialen Manufakturen kommen sollen.


Kurzporträt givtback

Das 2020 gegründete Münchner Start-up givtback präsentiert in seinem Online-Shop ausschließlich Produkte aus sozialen Manufakturen. Vision des Unternehmens ist es, Inklusion zu fördern und auf soziale Produkte aufmerksam zu machen. Das Angebot umfasst dabei Geschenkboxen für Privat- und Geschäftskunden sowie Dekorationsartikel.

Weitere Informationen zu givtback finden Sie unter: https://www.givtback.com/


Pressekontakt:

givtback GmbH
Anna-Lena Rehm
Geschäftsführerin
E-Mail: info@givtback.com
Telefon: +49 174 2387838
Internet: www.givtback.com